Meine Werke bestehen oft aus Bruchstücken alltäglicher Gegenstände, die ich zu eigenständigen Kompositionen füge. Sie scheinen naturwissenschaftlichen oder medizinischen Sammlungen entsprungen zu sein und sind doch nur reine Phantasiegebilde.
Die postmoderne Welt, in der wir leben, hat einen enormen Grad an Komplexität und Vernetzung erreicht. Immer klarer zeigt sich, dass es unmöglich ist, finale und eindeutige Antworten auf zum Beispiel soziale, politische, oder ökonomische Fragestellungen zu finden. Mit meinen Arbeiten verweise ich ironisch auf diesen Verlust von Eindeutigkeiten zwischen der individuellen Wahrnehmung und der Welt, sowie der damit einhergehenden Angst und Irritation.